Norditalien 2008 - Reisebericht
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![]() Gut befestigt! Der historische Teil von San Marino ![]() Eine kleine, schön herausgeputzte Stadt: Forli ![]() Der Dom von Ferrara ![]() Kloster des Heiligen Antonius von Padua |
Wir waren zweieinhalb Wochen
unterwegs und logierten in
dieser Zeit in drei verschiedenen Hotels. Die erste Woche
waren wir in
Chioggia-Sottomarina Bild
oben links: Ansicht auf den Campanile und den Dogenpalast von Venedig |
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Tourenindex - Ziele unseres Urlaubs |
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![]() Der Museumshafen in Cesenatico ![]() Profanbauten in Carpi |
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Die Highlights unserer diesjährigen Italientour
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![]() Die Altstadt von Chioggia ist durchzogen von Kanälen und ein Vergleich mit Venedig liegt auf der Hand. ![]() Abendliche Stimmung über dem Fischereihafen |
Chioggia![]() Interessant sind vor allem der Corso del Popolo, der Hafen und der Canale Veno mit den verschiedenen Märkten. Als Stützpunkt für Ausflüge in die Umgebung ist diese Stadt optimal geeignet, da sie an das öffentliche Nahverkehrsnetz von Venedig angebunden ist (s. auch Reisetipps) und die Straßenanbindungen ebenso gut sind. Bild: Silberreiher
fühlen sich im Hafen Von Chioggia, am Rand der
Lagune, offensichtlich sehr wohl.
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![]() Weitläufige Urbanität strahlt der Markusplatz aus. ![]() Die Fassade des Dogenpalastes ist filigran gearbeitet und wirkt trotzdem mächtig. ![]() Eine Plage wird zum Kultobjekt: Taubenfüttern am Markusplatz. |
![]() Als schönste Stadt der Welt wird die Lagunenstadt bezeichnet und so verkehrt ist das gar nicht. Die vielen alten Gebäude, die Kanäle und Bücken und natürlich die Palazzi und Kirchen vermitteln ein Gefühl, als wäre man in einer großen Filmkulisse. Wir fuhren von Chioggia aus insgesamt zweimal mit dem Schiff dorthin (s. Reisetipps), landeten immer zuerst am Piazza San Marco und erkundeten von dort aus die Stadt mit ihren attraktiven Sehenswürdigkeiten. ![]() Leider konnten wir aus Zeitgründen nicht mehr die Insel Murano mit Ihren Glashütten und –bläsereien besuchen. Wir möchten in jedem Fall Venedig wieder besuchen und dann gibt es auch dazu einen Bericht und Fotos über die vielen Wasserstraßen und Gondeln. Am besten kann man die zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie den Charme der Stadt mit einer Städtereise nach Venedig erleben. Die einzigartige Stadtkulisse und das eigene Flair der Stadt sind einfach immer wieder eine Reise wert. Bild oben: Fahrgäste aus aller Welt werden von den Gondolieres befördert und beschallt Bild unten: Wasser statt Asphalt - Verkehrswege in Venedig |
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![]() Die Heiligen Drei Könige in Sant'Apollinare Nuovo ![]() Kaiser Justinian von Byzanz ... ![]() ... und seine sagenumwobene Frau Kaiserin Theodora ![]() Deckengewölbe im Baptisterium der Arianer ![]() Detail im Grabmal der Galla Placidia |
Ravenna Läuft man heutzutage durch diese Stadt, kann man es sich kaum vorstellen, dass Ravenna in der ausgehenden Antike die wohl bedeutendste Stadt Westeuropas war. Römer, Ostgoten und später die Byzantiner nutzten die Stadt nacheinander zum Regieren. Von 400 bis 476 war Ravenna die Hauptresidenz der weströmischen Kaiser. In den folgenden Jahrzehnten residierten hier die Ostgoten und nach der Rückeroberung Italiens durch oströmische Truppen war die Stadt dann bis zur Einnahme durch die Langobarden (751) in byzantinischer Hand. Malariaverseuchte Sümpfe, die die damalige Hafenstadt umgaben, verhinderten eine Eroberung der Stadt von Land her, und somit genossen die jeweiligen Regenten den Schutz einer Stadt, die damals nur per Schiff erreichbar war. Standesgemäß wurden in dieser Zeit Kirchen mit prächtigen Mosaiken gebaut, die dieser Stadt ihren Ruf brachten und die noch sehr gut erhalten sind. Die frühchristlichen Herrscher schufen in dieser Stadt Kunstwerke, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören und ein unbedingtes Muss sind, wenn man diese Stadt besichtigt. Ravenna liegt heute wegen der Verlandung der Adria einige Kilometer vom Meer entfernt und ist von außen gesehen eigentlich „nur“ eine mittelgroße italienische Industriestadt mit einigen Bauten aus venezianischer Zeit und einem barocken Dom. Wir begannen unsere Mosaik-Besichtigungstour in Sant'Apollinare Nuovo, wo wir uns ein Kombiticket kauften, das auch für das Baptisterium der Orthodoxen, San Vitale und das Grabmal der Kaiserin Galla Placidia galt. Wir besichtigten an einem Tag die genannten Bauwerke mit den faszinierend schönen Mosaiken und dazu noch das Baptisterium der Arianer (Eintritt kostenlos). Am Nachmittag fuhren wir noch weiter nach Classe, einem Vorort Ravennas, um dort die Basilika Sant'Apollinare in Classe zu besichtigen. ![]() |
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![]() Bolognas mächtige Basilika: San Petronio ![]() Schöne Plätze und endlose Arkaden entlang der Straßen unter den Gebäuden. |
Bologna![]() Bologna ist eine der ältesten Universitätsstädte überhaupt und etwa ein Fünftel der Einwohner sind Studenten, was sich im städtischen Leben nicht nur im Univiertel bemerkbar macht. Beeindruckt haben uns auch die vielen Feinkostläden mit allerlei Leckereien im Schaufenster und die beiden Türme von denen einer schiefer ist als der andere. Bild
rechts: Schiefer gibt's nur noch in Pisa! Zwei Türme in
Bologna die alles Andere als aufrecht stehen.
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![]() Eindrucksvoll und sehenswert: Dom und Baptisterium in Parma |
Parma* Ein sehr schöner Dom und viele andere Barock- und Renaissancekirchen nebst gut erhaltenen Profanbauten zieren diese angenehme Stadt in der oberen Poebene. Auch hier gibt es viele kleine Feinkostläden die Parmaschinken, Käse in allen Varianten, Süßes und noch vieles mehr anbieten, was der schlanken Linie abträglich ist. |
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![]() Filmfans aus aller Welt pilgern in die Heimat Don Camillos |
Brescello Diese Stadt in der oberen Poebene, die kaum einer kennt, war die Kulisse für die Filme von Don Camillo und Peppone. Der Ort sieht heute noch so aus, wie in den Filmen aus den 50er und 60er Jahren. An jeder Ecke gibt es Bars und Läden mit den Namen der beiden Filmhelden und ein Museum zu den Filmen gibt’s natürlich auch. |
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Reisetipp:
Essen in Venedig Wir erlebten gut und günstig bzw. das Gegenteil als wir in Venedig mittags einkehrten, um uns zu stärken. Viele Trattorien und Osterien bieten Mittagstisch, doch leider mussten wir hier, wie auch in einem Café schlechte Erfahrungen machen. Dazu gehören Speisekarten ohne Preise und Abkassieren ohne Rechnung. Es geht aber auch anders. Wir kehrten z.B. in einer Osteria ein, in der wir gutes Essen zum fairen Preis und eine ordentliche Rechnung bekamen. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass es einen Preisaushang vor dem Gasthaus gibt, wo man entscheiden kann, ob der Preis dem eigenen Budget entspricht. Die Rechnung sollte man im Übrigen verlangen und am Besten auch mitnehmen. ![]() Zauberhafte
Eindrücke von Pellestrina gibt es vom Schiff aus zu
sehen
Reisetipp: Mit dem Schiff von Chioggia nach Venedig Hotelbetten sind in Venedig nur zu teilweise unverschämten Preisen zu haben, und so bietet es sich an, auswärts zu übernachten und von dort nach Venedig zu fahren. Als interessante Alternative für einen Ausflug nach Venedig ergab sich die Anreise per Schiff von Chioggia aus. Es gibt hierzu zwei Varianten:
Im Oktober 2011 starteten wir vom Gardasee aus einen Tagesausflug nach Venedig mit dem Auto. Die Aktion war wie immer gründlich vorbereitet und klappte gut. Die Preise für Autobahnmaut und Parkhaus waren allerdings keine Schnäppchen. Wir parkten in Venedig auf der Halbinsel Tronchetto im gleichnamigen Parkhaus. Unser Navigationssystem hatte kein Problem mit der Adresse und führte uns direkt dorthin. Sehr angenehm ist hier der unmittelbare Anschluss an das Verkehrsnetz von Venedig. Wir stiegen direkt in ein Vaporetto der Linie 1 ein und fuhren den kompletten Canale Grande entlang ohne Umsteigen zum Markusplatz, was ein wunderbarer Auftakt für diesen Besichtigungstag war. Am Abend musste ich € 21,- in den Parkautomaten füttern, aber der Spaß hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Parkhaus ist im Übrigen sauber und gepflegt. |
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* Die Stadt ist bei uns eigentlich mehr wegen des nach ihr benannten Schinkens und des Parmesans bekannt und beherbergt die Hauptquartiere für einige internationale Lebensmittelkonzerne wie Barilla oder Parmalat. In der Innenstadt merkt man allerdings nichts davon, dass Parma als europäische Hauptstadt der Lebensmittelproduktion gilt. |
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